Die Anamnese ist eines der wichtigsten Werkzeuge, das Therapeuten und Ärzte einsetzen, wenn sie untersuchen, ob bei deinem Kind ADHS vorliegt. Sie ist im Grunde ein ausführliches Gespräch über die Lebensgeschichte deines Kindes – von der Schwangerschaft bis heute. Viele Eltern unterschätzen die Bedeutung dieses Gesprächs, doch die Informationen, die hier gesammelt werden, bilden das Fundament für eine sichere Diagnose. In diesem Artikel zeigen wir dir, was genau eine Anamnese ist, welche Bereiche besprochen werden und warum gerade die Details aus der Vergangenheit deines Kindes so wertvoll sind.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist die Anamnese und warum ist sie so wichtig?
- Die frühe Entwicklung: Von der Schwangerschaft bis zum Kindergarten
- Die Zeit im Kindergarten und die schulische Entwicklung
- Die Familie: Struktur, Belastungen und Stärken
- Die Familiengeschichte: ADHS und psychische Erkrankungen
- Gesundheit und körperliche Vorgeschichte
- Vergangene Therapien und bereits ausprobierte Maßnahmen
- Warum die Anamnese für die ADHS-Diagnose so entscheidend ist
- Fazit: Die Anamnese ist dein Werkzeug zur Klarheit
Was ist die Anamnese und warum ist sie so wichtig?
Die Anamnese (auch Exploration genannt) ist ein strukturiertes Gespräch, in dem der Diagnostiker – meist ein Kinder- und Jugendpsychiater, Psychologe oder spezialisierter Kinderarzt – umfassende Informationen über die Krankheits- und Lebensgeschichte deines Kindes sammelt. Es ist nicht einfach ein Gespräch zwischen Tür und Angel, sondern ein gezieltes, methodisches Vorgehen, um alle relevanten Informationen zu erfassen. Die Anamnese gehört zu Step 3 der ADHS-Journey© – ADHS-Diagnostik bei deinem Kind.
Die Anamnese steht im Zentrum der ADHS-Diagnostik. Sie liefert dem Therapeuten ein ganzheitliches Bild der Entwicklung deines Kindes und ermöglicht es ihm, die gegenwärtigen Symptome in den Kontext der gesamten Biographie einzuordnen. Das ist deshalb so entscheidend, weil ADHS nicht plötzlich auftritt – die Symptome sind in der Regel seit der frühen Kindheit vorhanden, auch wenn sie in verschiedenen Phasen stärker oder schwächer wahrgenommen werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Anamnese hilft dem Therapeuten auch dabei, andere Ursachen auszuschließen, die ähnliche Symptome verursachen könnten. Schlafstörungen, Schilddrüsenprobleme, Stress in der Familie, Angststörungen oder Lernbehinderungen – all diese Faktoren können sich auf die Aufmerksamkeit und das Verhalten auswirken. Deshalb ist es so wichtig, die gesamte Vorgeschichte zu kennen.
Die frühe Entwicklung: Von der Schwangerschaft bis zum Kindergarten
Viele Eltern fragen mich während der Anamnese, warum ich als Therapeutin so viel über die Schwangerschaft und die Säuglingszeit wissen will. Diese Fragen mögen anfangs übertrieben wirken, doch sie haben einen konkreten Grund: Bestimmte Faktoren in dieser Zeit können das Risiko für ADHS erhöhen und geben wichtige Hinweise auf die neurologische Entwicklung deines Kindes.
Schwangerschaftsanamnese
Zunächst geht es um die Schwangerschaftsanamnese. Der Therapeut wird dich fragen, ob es während deiner Schwangerschaft Komplikationen gab – zum Beispiel Blutungsneigung, Gestationsdiabetes oder Bluthochdruck. Auch schädigende Einflüsse sind relevant: Hast du geraucht, Alkohol konsumiert oder andere Substanzen genommen? Das klingt vielleicht unangenehm, aber es geht nicht um Vorwürfe. Diese Faktoren können die Hirnentwicklung beeinflussen, und der Therapeut möchte einfach die gesamte Vorgeschichte verstehen.
Geburt und Neugeborenes
Bei der Geburt und Neugeborenenzeit werden ebenfalls spezifische Details erfasst: War die Geburt termingerecht oder zu früh oder zu spät? Wie war das Geburtsgewicht? Gab es Komplikationen bei der Entbindung – etwa Kaiserschnitt, Sauerstoffmangel oder andere medizinische Notwendigkeiten? Musste dein Kind nach der Geburt im Krankenhaus versorgt werden oder auf der Neonatologie bleiben?
Der Grund für diese Fragen ist wissenschaftlich belegt: Ein niedriges Geburtsgewicht (unter 1500 Gramm), Frühgeburten und Komplikationen bei der Geburt sind Risikofaktoren für ADHS. Das heißt nicht, dass jedes Frühgeborene ADHS entwickelt – aber diese Information hilft dem Therapeuten zu verstehen, ob zusätzliche neurobiologische Faktoren im Spiel sein könnten.
Babyzeit
Die Säuglings- und Babyzeit ist ebenfalls aussagekräftig. Wurde dein Kind gestillt? Wie war die Ernährung? Gab es Koliken, Magenbeschwerden oder Fütterungsschwierigkeiten? Wie schlief dein Kind – ruhig oder sehr unruhig? Gab es bereits frühe Zeichen von Regulationsproblemen – also Schwierigkeiten, sich zu beruhigen oder in einen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus zu finden?
Interessanterweise zeigen Forschungen, dass Kinder mit ADHS bereits im Säuglingsalter Regulationsstörungen aufweisen können. Das bedeutet: Sie schlafen unruhig, haben Verdauungsprobleme, sind schwer zu beruhigen, und ihre Grundstimmung wirkt oft gereizt. Wenn diese frühen Auffälligkeiten vorhanden waren, gibt das dem Therapeuten einen wichtigen Hinweis darauf, dass die ADHS nicht erst in der Schulzeit begonnen hat, sondern bereits viel früher ihre Wurzeln hat.
Entwicklung allgemein
Die Entwicklungsmeilensteine sind ebenfalls ein wichtiger Teil dieser Anamnese: Wann hat dein Kind erste Laute gemacht? Wann das erste Wort? Wann hat es angefangen zu laufen? Wann wurde es sauber und trocken? Diese Fragen helfen dem Therapeuten zu sehen, ob die motorische und sprachliche Entwicklung altersgerecht verlief oder ob es Verzögerungen gab, die auf neurologische Besonderheiten hindeuten könnten.
Die Zeit im Kindergarten und die schulische Entwicklung
Ein großer Schwerpunkt der Anamnese liegt auch auf den schulischen und vorschulischen Erfahrungen deines Kindes, denn hier werden ADHS-Symptome oft besonders deutlich.
Der Therapeut wird dich fragen: Wie war es im Kindergarten? Konnte sich dein Kind auf Aktivitäten konzentrieren? Spielte es mit anderen Kindern zusammen, oder war es eher ein Einzelgänger? Gab es bereits Berichte von Erziehern über Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität oder impulsives Verhalten?
Wenn dein Kind zur Schule kommt, werden die Anforderungen plötzlich sehr viel höher. Stille, Sitzen, Zuhören, längere Aufgaben – das alles sind Dinge, die einem Kind mit ADHS unglaublich schwerfallen. Deshalb ist es sehr häufig, dass ADHS-Symptome genau beim Schuleintritt deutlich werden oder sich verschärfen.
Der Therapeut wird dich detailliert fragen:
Schulische Leistungen
Wie waren die Noten in verschiedenen Fächern? Gibt es eine Diskrepanz zwischen den Fähigkeiten deines Kindes und seinen Leistungen – das heißt, es ist intelligent, aber bringt das nicht in den Noten zum Ausdruck?
Konzentration und Aufmerksamkeit
Kann sich dein Kind während des Unterrichts konzentrieren? Wird es leicht durch externe Reize abgelenkt – Geräusche, Bewegungen, andere Kinder?
Hausaufgaben
Sind Hausaufgaben ein Kampf? Muss dein Kind mehrmals aufgefordert werden? Vergisst es die Aufgaben oder verliert den Fokus?
Soziales Verhalten in der Schule
Hält dein Kind sich an Regeln? Redet es dazwischen? Kann es zuhören, wenn andere sprechen? Oder ist es impulsiv und möchte sofort antworten?
Diese Informationen sind extrem wertvoll für die Diagnostik, weil sie zeigen, in welchen spezifischen Bereichen die Probleme auftreten und wie stark die Beeinträchtigung ist. Denke daran: ADHS-Symptome müssen in mehreren Lebensbereichen auftreten und über mindestens sechs Monate bestehen, um eine Diagnose zu rechtfertigen.
Die Familie: Struktur, Belastungen und Stärken
Die Familienanamnese ist ein weiterer zentraler Bereich.
Der Therapeut wird dich hier konkret fragen:
Die Struktur
Wer lebt bei euch zu Hause? Lebt das Kind bei beiden Eltern, einem Elternteil oder in einer anderen Konstellation?
Belastungen
Gibt es belastende Familienereignisse? Gab es Trennungen, Todesfälle, Umzüge, schwere Erkrankungen in der Familie?
Wie ist die Atmosphäre?
Wie ist die allgemeine Familienatmosphäre? Herrscht Harmonie oder gibt es häufige Konflikte?
Struktur
Wie ist der Tagesablauf strukturiert? Gibt es regelmäßige Essenszeiten, Schlafenszeiten, Routinen?
Diese Informationen sind wichtig, um zu verstehen, ob die Verhaltensauffälligkeiten möglicherweise durch psychosoziale Belastungen erklärt werden könnten oder ob sie unabhängig von der Familienstruktur bestehen. Ein Kind, das unter extremem Stress lebt, kann ähnliche Symptome zeigen wie ein Kind mit ADHS – aber die Ursachen sind unterschiedlich.
Ebenso wichtig ist es, die Stärken und Interessen deines Kindes zu erfassen. Der Therapeut wird dich fragen: Welche Dinge mag dein Kind? Wofür kann es sich begeistern? Bei welchen Aktivitäten kann es sich gut konzentrieren? Diese Fragen sind nicht nebensächlich – sie helfen, ein positives, ausgewogenes Bild deines Kindes zu zeichnen, und zeigen Bereiche, in denen das Kind erfolreich ist.
Die Familiengeschichte: ADHS und psychische Erkrankungen
Ein sehr wichtiger Aspekt der Anamnese ist die Familiengeschichte – oder Familienanamnese. Dies ist einer der zuverlässigsten Indikatoren für ADHS, denn die Störung hat eine starke genetische Komponente.
Der Therapeut wird dich fragen:
ADHS in der Familie
Gibt oder gab es Fälle von ADHS bei Verwandten, z.B. Eltern, Großeltern, Geschwistern, Tanten oder Onkeln?
Psychische Erkrankungen
Gibt es andere psychische Erkrankungen in der Familie – Depression, Angststörungen, Zwangsstörungen, Schlafstörungen, Suchtprobleme?
Muster zu erkennen?
Sind bestimmte Muster auffällig – zum Beispiel mehrere Familienmitglieder mit schulischen Schwierigkeiten oder häufigen Jobwechseln?
Verwandte ersten Grades von Kindern mit ADHS haben ein zwei- bis achtfach erhöhtes Risiko, ebenfalls ADHS zu haben. Das heißt: Wenn ein Elternteil ADHS hat, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass auch das Kind betroffen ist.
Interessanterweise wird die ADHS bei Eltern oft erst diagnostiziert, wenn ihr Kind untersucht wird. Das ist ganz normal – viele Erwachsene haben ADHS, ohne es zu wissen, weil sie im Laufe des Lebens unbewusst Strategien entwickelt haben, damit umzugehen. Wenn der Therapeut also bemerkt, dass auch ein Elternteil klassische ADHS-Symptome hat, ist das ein sehr starkes Indiz für die Diagnose des Kindes.
Gesundheit und körperliche Vorgeschichte
Die medizinische Anamnese ist ebenfalls ein wichtiger Teil der Anamneseerhebung.
Der Therapeut wird fragen:
Hatte dein Kind ernsthafte Erkrankungen oder Operationen?
Gibt es chronische Erkrankungen – Asthma, Allergien, Neurodermitis, Epilepsie?
Wie sind Schlaf und Appetit? Hat dein Kind Schlafprobleme? Ist der Appetit normal?
Nimmt dein Kind regelmäßig Medikamente?
Diese Fragen sind nicht unwichtig – es gibt nämlich mehrere medizinische Bedingungen, die ADHS-ähnliche Symptome verursachen können. Schilddrüsenprobleme, Eisenmangel, Schlafapnoe, Bleivergiftung – alle diese Dinge können sich auf die Aufmerksamkeit und das Verhalten auswirken. Deshalb ist es für den Therapeuten wichtig zu wissen, ob möglicherweise eine dieser Bedingungen statt oder zusätzlich zu ADHS vorliegt.
Vergangene Therapien und bereits ausprobierte Maßnahmen
Ein häufig übersehener, aber wichtiger Teil der Anamnese ist die Frage nach bisherigen Therapien und Maßnahmen.
Der Therapeut wird dich fragen:
Hat dein Kind bereits Logopädie, Ergotherapie oder Psychotherapie gehabt?
Wurden bereits Maßnahmen ausprobiert – zum Beispiel Struktur zuhause, spezifische Erziehungsstrategien oder Belohnungssysteme?
Falls ja: Welche Wirkung hatten diese Maßnahmen?
Wurden bereits Medikamente ausprobiert?
Diese Informationen sind deshalb wertvoll, weil sie dem Therapeuten zeigen, wie dein Kind auf verschiedene Interventionen reagiert und in welchen Bereichen bisher schon Verbesserungen stattgefunden haben. Sie helfen auch dabei, komorbiditäten (Begleiterkrankungen) zu erkennen – also ob neben ADHS vielleicht auch eine Angststörung, eine Lernbehinderung oder eine emotionale Störung vorliegt.
Warum die Anamnese für die ADHS-Diagnose so entscheidend ist
Die Anamnese ist nicht einfach ein Ablauf oder eine Formalität. Sie ist der Eckstein der ADHS-Diagnostik, und dafür gibt es mehrere gute Gründe:
Erstens gibt sie dem Therapeuten Aufschluss darüber, wann die Symptome begonnen haben. ADHS ist eine Entwicklungsstörung – das heißt, die Symptome müssen bereits im Kindesalter begonnen haben, damit die Diagnose ADHS zutrifft. Wenn die Probleme erst mit 12 Jahren plötzlich anfangen, könnte es sich um etwas anderes handeln. Die Anamnese hilft, dies zu klären.
Zweitens zeigt sie die Kontinuität und Konsistenz der Symptome. ADHS-Symptome sind zeitlich stabil – das heißt, sie sind nicht nur in einer bestimmten Phase vorhanden, sondern bestehen über längere Zeit. Ein Kind, das im Kindergarten hyperaktiv war, wahrscheinlich auch noch in der Grundschule hyperaktiv sein wird – es sei denn, es wird richtig behandelt. Diese Kontinuität ist ein Zeichen dafür, dass es sich tatsächlich um ADHS handelt und nicht um eine vorübergehende Phase.
Drittens hilft die Anamnese dabei, Differenzialdiagnosen auszuschließen – also zu überprüfen, ob nicht eine andere Erkrankung mit ähnlichen Symptomen dahintersteckt. Ein traumatisiertes Kind kann unaufmerksam wirken. Ein Kind mit Angststörung kann zappelig sein. Ein Kind mit Schlafmangel kann impulsiv wirken. Die Anamnese hilft zu unterscheiden.
Viertens liefert sie dem Therapeuten ein Verständnis für die individuellen Belastungen und Stärken deines Kindes. Jedes Kind ist unterschiedlich, und auch die ADHS äußert sich bei jedem Kind anders. Die Anamnese zeigt nicht nur die Probleme, sondern auch, wo die Stärken liegen – und genau auf dieser Grundlage wird dann der Behandlungsplan aufgebaut.
Wie bereitest du dich auf das Anamnesegespräch vor?
Damit das Anamnesegespräch möglichst hilfreich ist, kannst du dich gut vorbereiten. Hier sind ein paar praktische Tipps:
- Sammle Dokumente: Hole dir die Grundschulzeugnisse, Kindergartenberichte oder Arztberichte. Diese dokumentieren in zeitlicher Reihenfolge, wie sich dein Kind entwickelt hat.
- Notiere Beobachtungen: Schreibe auf, welche konkreten Probleme dein Kind hat und in welchen Situationen diese auftreten. Das ist hilfreicher als vage Aussagen.
- Frage andere Bezugspersonen: Sprich mit Lehrern, Erziehern oder anderen Menschen, die dein Kind gut kennen. Sie können zusätzliche Perspektiven geben.
- Dokumentiere die Familiengeschichte: Überlege, ob es in deiner Familie Fälle von ADHS oder andere psychische Erkrankungen gibt. Das ist sehr relevant.
- Sei ehrlich: Die Anamneseerhebung ist keine Prüfung, und es geht nicht um Schuldzuweisungen. Je ehrlicher und ausführlicher du antwortest, desto besser kann der Therapeut dir helfen.
Fazit: Die Anamnese ist dein Werkzeug zur Klarheit
Die Anamnese ist eine Reise durch die Lebensgeschichte deines Kindes – von der Schwangerschaft über die Säuglingszeit, das Kindergartenalter bis zur heutigen Situation. Sie mag zunächst überwältigend wirken, all diese Fragen zu beantworten, aber jede Frage hat einen Zweck.
Die detaillierten Informationen aus der Anamnese geben dem Therapeuten die Grundlagen, um eine sichere, fundierte ADHS-Diagnose zu stellen oder alternative Erklärungen für die Symptome zu finden. Sie zeigen nicht nur die Probleme, sondern auch die Ressourcen und Stärken deines Kindes. Und sie helfen dabei, einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln, der genau zu deinem Kind passt.
Wenn du also zum Anamnesegespräch gehst, denke daran: Dies ist nicht nur ein Formular, das man abhaken muss. Dies ist der Schlüssel, um die Wahrheit über die Situation deines Kindes zu verstehen – und damit der erste Schritt zu echter Hilfe.
Die Anamnese ist ein Teil der Diagnostik. Lerne die weiteren kennen:
Wichtiger Hinweis: Diese Website dient ausschließlich der Information und Aufklärung. Sie ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung, Diagnostik oder Behandlung. Bei Fragen zur Gesundheit deines Kindes wende dich bitte immer an qualifizierte Fachkräfte (Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater, Psychotherapeuten).
